Jetzt wird’s persönlich

Die Bretter, die für mich die Welt bedeuten haben mich schon früh zum ÖSV getragen. Seit 1996 mach ich mein Lieblingshobby zum Beruf und bin im Weltcup unterwegs. Neben vielen schönen Erfolgen, gab’s leider auch so manchen Rückschlag zu verkraften. Doch so spielt das Leben. Deshalb gibt’s für mich auch ein Leben abseits der Piste. Wie das genau aussieht, seht ihr hier:

Mario Matt – Arabians
Krazy Kanguruh

Mein Werdegang

Geboren am 9. 4. 1979 in Zams wurde mir die Liebe zum Skifahren bereits in die Wiege gelegt. Meine Eltern – beide begeisterte Skifahrer – stellten mich schon mit 2 Jahren auf Ski und mit 3 bestritt ich meinen ersten Wettkampf. Seit ich 6 bin nehme ich regelmäßig an Rennen teil und die Lust an Wettkämpfen hat mich sehr früh in den Profizirkus geführt.

1999 schaffte ich mit 20 Jahren meinen ersten Weltcupeinsatz in Kransjka Gora – und fuhr gleich auf Platz 17. Zwei Rennen später feierte ich bei meinem 3. Start schon den ersten Sieg. Von da an ging es steil bergauf und ich wurde ein regelmäßiger Gast am Podest. Wenig später erfüllte ich mir einen großen Traum: Bei der Heim-WM in St. Anton holte ich Silber in der Kombination und Gold im Slalom.

Die Saison 2001/02 begann wieder sehr gut und ich führte bis Ende Jänner die Weltcup-Rangliste. Doch in Kitzbühel verletzte ich mich schwer an der Schulter und musste die Saison abhaken. Trotz schneller Genesung verletzte ich mich abermals im Trainingslager und musste mich in den darauffolgenden Jahren mühevoll wieder zurückkämpfen.

2007 sollte aber wieder mein Jahr werden. Nach guten Ergebnissen im Weltcup, konnte ich bei der WM in Are mit zwei Bestzeiten und einem Vorsprung von 1,81 sec meinen Slalomweltmeistertitel wiederholen. Es folgten viele weitere Podestplätze und Siege.